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Genese der Volkskommunen

Die Volkskommune (人民公社) war eine Form landwirtschaftlicher Kollektivierung in der Volksrepublik China. Nach ersten agrarreformerischen Ansätzen im Jiangxi-Sowjet und den „befreiten Gebieten“ in Nordchina wurde nach der Gründung der VR eine Bodenreform durchgeführt, bei der die Landbesitzenden enteignet und ihr Grund unter den armen Bauern verteilt wurde. Nach ersten Kollektivierungsbemühungen bis zum Jahr 1955 und nach der Übernahme des Agrarhandelsmonopols durch den Staat wurde 1956 im Rahmen der 3-Roten-Banner Kampagne das Kollektivierungstempo verschärft.

Im Zusammenhang mit der Verkündung der Politik des Großen Sprungs nach Vorn kam es 1957 zur Gründung noch umfassenderer Produktionseinheiten, den Volkskommunen. Diese Kommunen, von denen es 24.000 in ganz China gab, hatten mit dem traditionellen Dorfverband nicht viel gemein, da sie weitaus größer waren und jeweils mehrere Dörfer umfaßten. Die Arbeitskräfte wurden zentral verwaltet und in Arbeitsbrigaden eingeteilt, die keine tellurische Bindung an die Scholle mehr besaßen (jahrhundertelang das Grundprinzip in der chinesischen Landwirtschaft). Die Volkskommune war allerdings kein ökonomischer Zweckverband, sondern zielte mit seinem Projekt des Neuen Menschen auch auf eine sozio-politische Umwälzung des Systems. Die Volkskommune war die höchste von drei administrativen Levels in den ländlichen Regionen und nahm politische, soziale und ökonomische Funktionen wahr. Die Kommunen wurden weiter unterteilt in Produktionsbrigaden (生产大队) und Produktionsteams (生产队), was mit einer zunehmenden Enteignung von Produktionsmitteln einherging. Die Bauern wurden schließlich allein nach dem Bedürfnisprinzip entlohnt.

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Rui Guangting (芮光庭), 1958, The people's communes are good.

 

Der japanische Sinologe Mizoguchi Yūzō (1932-2010) argumentiert in seinen Schriften, daß die Einführung des Sozialismus in China eigentlich unausweichlich war. Die Etablierung eines neuen Systems des Landbesitzes durch die Taiping im Jahr 1853 forderte die Abschaffung jeglichen privaten Landbesitzes und führte den Kollektivbesitz ein. Diese historische Besonderheit verdankt sich Mizoguchi zufolge der chinesischen Tradition, in der das Ideal der Gleichheit  (kin/jun) eine zentrale Rolle spielt. Das Ideal des konfuzianischen Regierungssystems (jingshi, keisei) beinhaltet das Brunnenfeldsystem, das Lehnswesen und die Schulen der Shang, Xia und Zhou Dynastie. Die Herrscher der ersten drei Dynastien in der chinesischen Geschichte strebten danach, dass Ideal von kin/jun mit Hilfe des Brunnenfeldsystems umzusetzen, wie es im Kapitel über den Herzog Wen von Teng (Tengwengong) im Menzius propagiert wird. Eine derartige Politik von oben erfuhr, so Mizoguchi, einen grundlegenden Wandel im 16. und 17. Jahrhundert. Der besondere Charakter der politischen Theorien von Denkern wie Huang Zongxi (1610-95) ist sein Einwand, dass das Land nicht das Eigentum des Kaisers ist, sondern in Privatbesitz übergehen solle. Die Grundstücke im Beseitz vom Kaiserhof oder Staat müssten zudem privatisiert werden und das gesamte beackerbare Land unter dem Volk zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. Wenn man nun die Expansion des Privateigentums in Jahrzehnten nach der Song-Dynastie berücksichtigt, so wird eines klar: die Auffassung, dass das Land das Land des Volkes sei (mintu) war spätestens im 17. Jahrhundert eine allgemeine Wahrheit. Dieser Umstand und die Tatsache, dass gemäß dem traditionellen Erbsystem der Grundstücksbesitz des Vaters zu gleichen Teilen an die Söhne vererbt wird, führte schließlich zu einer Zersplitterung, welche im Kontext einer erstarkenden monetären Wirtschaft wiederum aus dem Land eine handelbare Ressource machte. Ein Bevölkerungswachstum mit einer stagnierenden Agrarfläche machte in den folgenden Jahrhunderten ließ das Problem der egalitären Landverteilung zu einer zentralen soziopolitischen Frage werden (Mizoguchi et al. 2007). Die Lösung, die sich hier bot, war die Etablierung einer kooperativen Form der Landwirtschaft, wo Agrarflächen kollektiv bewirtschaftet wurden, um durch Methoden der Arbeitsteilung die Effizienz der Produktivität zu erreichen. Im Gegensatz zu Japan, wo das Erstgeburtsrecht eine Konzentrierung des Landbesitzes forcierte und somit die Entwicklung des Kapitalismus begünstigte, förderte die Sorge um eine egalitäre Verteilung der Ressourcen die Entstehung des Sozialismus, der in der Politik des Gemeinwohls (minsheng zhuyi) von Sun Yat-sen seinen ersten modernen Ausdruck fand und später von der VR China übernommen wurde. Der Sozialismus in China ist Mizoguchi zufolge somit kein Import aus Europa, sondern besitzt chinesische Wurzeln.

Es ist in der aktuellen Diskussion um die negativen Konsequenzen der Wirtschaftsreformen im postrevolutionären China interessant zu beobachten, daß Vertreter der Neuen Linken wie Cui Zhiyuan [崔之元] die Wiederentdeckung der sozialistischen Erfahrung fordern, um einen Sozialismus mit chinesischen Charakteristika zu errichten, der im Zuge der Marktreformen eine Lateinamerikanisierung, wie sie in der Sowjetunion nach 1989 erfolgte, vermeidet. In einem Beitrag der Zeitschrift Twenty-First Century (Ershiyi shiji) mit dem Titel „Institutional Innovation and a Second Liberation of Thought” [制度創新與第二次思想解放] (August 1994) führt Cui aus, daß die abergläubisch anmutende Fixierung des Glaubens auf die Allheilwirkung der Marktkräfte und das Bestreben, die Institutionen des kapitalistischen Systems zu übernehmen, eben nicht alle Probleme lösen können. Die Rückversicherung des sozialistischen Erbes, die Cui hier anstrebt, ist allerdings nicht allein ein ideologisches Unterfangen, um die Herrschaft der KP in dem sich wandelnden System zu sichern, sondern ist auch der Romantisierung der sozialistischen Phase geschuldet, die eine alternative Moderne versprach.

Für Cui hingegen ist die Neubewertung der sozialistischen Phase eine Aufgabe, der sich Kritiker des Neoliberalismus wie er stellen müssen. So favorisiert Cui eine ländliche Industrialisierung, die auf den Vorbildern der Volkskommunen aufbaut und landwirtschaftliche Unternehmen (Township and Villages Enterprises, TVE) als ökonomische Größe etabliert. Die TVE, welche Anfang der 1980er Jahre als genossenschaftlich verfaßte und gewinnorientierte Fabriken eingerichtet wurden, unterstanden den Dorfverwaltungen und Verwaltungsgemeinden. Als das Wachstum in den 1990er Jahren im ländlichen Raum stagnierte, wurden Stimmen laut, eine Ausweitung der Marktwirtschaft und der Verstädterung auch auf dem Land umzusetzen. Cui, zusammen mit den linken Liberalen Gan Yang, begann, sich dagegen auszusprechen, da die kollektiv organisierte ländliche Kleinindustrie nicht nur ökonomisch vorteilhaft war (da sie freie Arbeitskräfte auf dem Land absorbierte und Einkommenssteigerungen ermöglichte), sondern auch eine gangbare Alternative zum Modell des Fordismus (standardisierte Massenproduktion und –konsum mit Hilfe hochspezialisierter, monofunktionaler Maschinen und Fließbandfertigung). Darüberhinaus vermeidet die Förderung der TVEs auch die mögliche Abhängigkeit der Dörfer von industriellen Produkten aus den Städten. Die Dörfer sollten Cui zufolge so autonom und autark wie möglich sein, ein Ideal, wie es auch in den Volkskommunen verfolgt wurde. Der Intellektuelle Wang Hui übernahm später diese Argumente in seiner Beschreibung der chinesische Moderne als Anti-Moderne.

Die sozio-ökonomischen Vorschläge der Neuen Linken verneinen die Bestrebungen der liberalen und auch sozialdemokratischen Kräfte, nach den zwangsverordneten Kollektivierungsbemühungen der Vergangenheit dem Individuum größere Freiheiten zu gewähren. So beklagt der Wirtschaftshistoriker Qin Hui, der zurecht darauf verweist, daß die Hungertoten des Großen Sprungs nach Vorn systembedingt sind, und nicht auf eine Naturkatastrophe zurückzuführen, den Zwang als ein explizit systeminhärentes Element des Sozialismus, der großes Leid verursacht hat. Seiner Auffassung nach verleiht die moralische und rationale Selbstüberschätzung dem Sozialismus eine schwer überprüfbare Aura des Religiösen. Auch wenn diese Selbstüberschätzung politisch eher nicht intendiert war, so wurde sie erheblich erleichtert durch den Umstand, dass mit dem Abschied vom konfuzianischen Universalismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tatsächlich kein Abschied stattfand, sondern er nur durch einen anderen – den Marxismus-Sozialismus – ersetzt wurde. Der einzige Unterschied beider Universalismen, so der Philosoph Ci Jiwei in seinen Untersuchungen zur Dialektik der chinesischen Revolution, ist die Teleologie des letzteren, was wiederum dessen Selbstüberschätzung verstärkt. Wenn Zwang nun ein systeminhärentes Element des Sozialismus ist, so stellt sich die Frage, auf welche Weise das Individuum wie die Gesellschaft ihm entgehen kann. Qin Hui argumentiert hier für die Schaffung einer freiheitlichen Ordnung. Der Liberalismus – der selbst keine anspruchsvolle Ideologie ist – kann aufbauend auf dem Ideal der passiven Freiheit (d.h. individuelle Menschenrechte) die Autonomie des Individuums realisieren und eine Tyrannei verhindern. Im postrevolutionären China haben die Reformen im wirtschaftlichen Bereich weitreichende Freiheiten zugelassen, die Qin als den letzten Schritt auf dem Weg der Schaffung individueller Freiheit feiert (Qin Hui 2003, 93). Deren Gewährung bedeutet aber noch lange kein Durchbruch, auch wenn der tiefgreifende Wandel der chinesischen Gesellschaft von Nihilismus der revolutionären Periode zum extremen Hedonismus seit den 1990er Jahren dies auf den ersten Blick als ein großer Durchbruch zur Freiheit erscheint. Die Forderung nach einer freiheitlichen Ordnung, wie sie Qin Hui stellt, kann sich nämlich nicht nur auf ökonomische Interessen (Teilhabe am Wirtschaftswachstum und materieller Reichtum) beschränken, sondern ist – in ihrem ureigenen Sinn – auch politischen Charakters. Erst die Schaffung einer Zivilgesellschaft, so Qin, kann das Individuum aus den Fesseln der (traditionellen) Gemeinschaft lösen und aus der Kontrolle des übermächtigen Zentralstaats befreien.

Zentraler Punkt in diesem Kontext ist für die weitestgehend landwirtschaftlich geprägte Gesellschaft Chinas natürlich die Frage nach Landbesitz. Während die Neue Linke – mit ihrem bekanntesten Vertreter Wang Hui – für eine starke Rolle des Staates plädiert, gehört Qin Hui im weitesten Sinne zur Schule der liberalen Intellektuellen, die für ein marktorientiertes System eintreten und die kapitalismuskritischen Intellektuellen als Konservative bezeichnen. Im engeren Sinn jedoch ist Qin in der Sozialdemokratie heimisch, da er einerseits ein Verfechter individueller Rechte ist, die nicht vom Staat oder Kollektiv eingeschränkt werden (hier wendet er sich gegen die Neue Linke), und andererseits für eine Privatisierung von Kollektivbesitz eintritt, die eben nicht eine Oligarchie (d.h. einen Diebstahl an öffentlichem Eigentum) zur Folge hat. Seine Einwände gegen den ökonomischen Libertarianismus sind stark beeinflusst von dem klassischen Liberalismus des Robert Nozick, der in seinem Werk Anarchy, State and Utopia (1974) dafür argumentiert, dass eine Verteilung von Gütern (wozu auch Landbesitz gehört) gerecht sei, wenn sie mittels freiem und einvernehmlichem Austausch zwischen erwachsenen Personen erfolge, selbst wenn durch diesen Prozess große Ungleichheiten entstehen (und somit auch Machtungleichgewichte). Der Staat hat – als Minimalstaat – allein die Verantwortung, die Verteilung rechtlich zu schützen, und darf in den Verteilungsprozeß nicht eingreifen bzw. sich an ihm bereichern, ihm obliegt allein die Aufgabe der Sicherstellung von Wettbewerbsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Qin stimmt dieser Rolle des Staates zu und ist überzeugt, dass allein eine gerechte und offene Privatisierung von Kollektivbesitz auf Grundlage einer demokratischen Partizipation und öffentlichen Kontrolle funktioniert. Aus Gründen der Praktikabilität sollten die Erträge, die beim Verkauf von Staatsbesitz erzielt werden, in den Etat für soziale Sicherheit und Wohlfahrt fließen. Seine Sicht zur Umwandlung von Kollektiv- in Privatbesitz im chinesischen Reformprozess führt Qin in seinem Beitrag Justice in the Economics of Market Transition von 2005 aus.

 

In der Shanghaier Sammlung finden sich große Bestände an Quellen zur Organisation und Einrichtung von Volkskommunen, entsprechende Erfahrungsberichte von Kadern und Produktionsteams, sowie propagandistische Pamphlete, welche die Überlegenheit der Kommunen politisch begründen. Die ideologisch motivierte Selbstüberschätzung wurde bis in die frühen 1980er Jahre auch in westlichsprachigen Publikationen reproduziert (vgl. Bennett 1982, Chu/Tien 1974 und Snead 1972), ohne jedoch eine umfassende Untersuchung dieser Quellen vorzunehmen. So sind Organisation und Verwaltung der Kommunen ausreichend bekannt (Ahn 1975), jedoch nicht der Grad ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung. Eine Untersuchung dieser Frage ist jedoch unumgänglich, wenn man die Bedeutung der Volkskommunen - jenseits ihrer Romantisierung durch die Neue Linke - für das moderne China verstehen will.  

 

Primärliteratur in der Sammlung (Auswahl)

Organisation und Einrichtung von Volkskommunen

-          Nongcun renmin gongshe jingying guanli gongzuo [农村人民公社经营管理工作] (1960), hg. von Zhonggong Jiangxi sheng weinongcun gongzuobu.

-          Zhongzhan meikuang renmin gongshe shixing gongjizhi [中站煤矿人民公社试行供给制] (1958), hg. von Zhonggong Jiaozuo shiweihui.

Erfahrungsberichte

Serie Banhao Renmin gongshe – fazhan nongye shengchan [办好人民公社 – 发展农业生产], 1961. Shanxi renmin chubanshe.

-          Wanrong Sun Ji gongshe qunzhongxing jingji huodong fenxi de jingyan [万荣孙吉公社群众性经济活动分析的经验]

-          Wenxi Dongzhen gongshe bian luohoudui wei xianjindui de jingyan [闻喜东镇公社变落后队为先进队的经验]

-          Wuxiang Fengtaiping qingchu Nan lüshu dinge guanli de jingyan [武乡凤台坪清徐南绿树定额管理的经验]

-          Fenyang Xingfu gongshe jicun shengchandui zhixing “sanbao yijiang” zhi de jingyan [汾阳幸福公社冀村生产队执行 “三包一奖” 制的经验]

Überlegenheit der Volkskommune

-          Renmin gongshe hao [人民公社好(第三集)] (1958), hg. von Anhui renmin chubanshe.

-          Guanghui de shinian – Shaanxi Qianxian Fenghuo Renmin gongshe de chengzhang [光辉的十年 – 陕西省乾县烽火人民公社的成长] (1960), hg. von Xibei Nongxueyuan Qianxian laodong duanlian zhongdui nongjing xiaozu 西北农学院乾县劳动锻炼中队农经小组

-          Qiliying renmin gongshe [七里营人民公社] (1958), hg. von Xu Zhanqi [徐占奇] und Wang Yutang [王玉堂].

-          Renmin gongshe wansui [人民公社万岁] (1959), hg. von Nongye chubanshe.

-          Ai she ru jia [爱社如家] (1959), hg. von Luo Laichang [罗来昌].

-          Renmin gongshe wansui [人民公社万岁] (1960), hg. von Parteikomittee der Inneren Mongolei [内蒙古党委 – 党的教育].

 

Sekundärliteratur

Ci Jiwei (1994): Dialectic of the Chinese Revolution – From Utopianism to Hedonism. Stanford: Stanford University Press.

Murthy, Viren (2006): Modernity against Modernity: Wang Hui’s Critical History of Chinese Thought, in: Modern Intellectual History 3, S. 137-165.

Qin Hui (2003): Dividing the Big Family Assets, in: New Left Review, Nr. 20, S. 83-110.

Qin Hui (2005a): The Common Baseline of Modern Thought, in: The Chinese Economy, Vol. 38, Nr. 4, S. 12-22.

Qin Hui (2005b): Justice in the Economics of Market Transition, in: The Chinese Economy, Vol. 38, Nr. 5, S. 70-95.

Wang Hui (2006): Depoliticized Politics – From East to West, in: New Left Review, Nr. 41, S. 29-45.

Ahn, Byung-Joon (1975): The political economy of the people's commune in China: changes and continuities, in: Journal of Asian Studies 34/3, S. 631-658.

Bennett, Gordon (1982): Huadong People's Commune, 1980: a second look after seven years, in: Asian Survey 22/8, S. 745-756.

Bennett, Gordon A. et al. (1978): Huadong: the story of a Chinese people's commune. Boulder, Colorado: Westview Press.

Bettelheim, Charles (1980): The people's commune of Ma Lo, in: Hobsbawm, E.J. (ed.): Peasants in history: essays in honour of Daniel Thorner. Calcutta: Published for Sameeksha Trust by Oxford University Press, S. 249-255.

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Cheema, G. Shabbir (1983): Decentralization and rural development: the case study of Qi-Yī People's Commune in China. Nagoya, Japan: United Nations Centre for Regional Development.

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The Chinese communes: a documentary review and analysis of the "great leap forward (1959). London, Soviet Survey.

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